Migration ist ein wesentlicher Teil der deutschen Geschichte. Unterschiedlichste Gründe bewegten Menschen „Das Glück in der Ferne“ zu finden. Wie in den Akten häufig zu lesen ist, hofften sie in anderen Ländern und Kontinenten auf bessere Chancen. Millionen Menschen verließen als Wirtschaftsflüchtlinge ihr
Zuhause, weil sie vor Ort keine Perspektive mehr sahen. Manchen gelang es, diese Hoffnung in die Tat umzusetzen. Häufig ließen sie weitere Familienmitglieder nachkommen. Sie sandten ihnen das Reisegeld, sorgten für eine berufliche Stellung oder nahmen sie in ihre florierenden Geschäfte auf. Es gibt auch andere Geschichten, die erzählen, wie die Auswanderer:innen wieder zurückkehrten oder wie sie in der neuen „Heimat“ scheiterten.
Zu den entscheidenden demographischen Ereignissen des 19. und 20. Jahrhunderts im niedersächsischen Raum gehört die Auswanderung einer großen Bevölkerungszahl nach Übersee.
Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit der Oldenburgischen Gesellschaft für
Familienkunde e.V.
