Ausstellungen

Ein Stück Daheim. Kulturgeschichte im Umfeld von Spätaussiedlern, ab 8. September

 


Mädchen mit der Katze vor dem Paradekissenbett. Omsk, 1956

Das Oldenburger Münsterland ist seit Mitte der 1990er Jahre zur Kernregion der Einwanderung der russlanddeutschen Spätaussiedler in Niedersachsen geworden. Seitdem leben in einigen Gemeinden bis zu 20 % Staatsbürger mit russlanddeutschem Hintergrund. Seit ihrem Zuzug veränderten sich sowohl Orte als auch das Kirchenbild der Region beachtlich. Die auf die lokale Perspektive fokussierte Ausstellung des Museumsdorfes Cloppenburg „Ein Stück Daheim. Kulturgeschichte im Umfeld von Spätaussiedlern“ hat zum Ziel sowohl die mündlichen Zeitzeugnisse als auch die Mitbringsel von Russlanddeutschen zu präsentieren, um einen Überblick über ihre Kultur, ihre Geschichte, ihren Alltag und ihre Migrationserfahrungen zu bieten. Gezeigt werden praktische und nostalgische Dinge aus dem Gepäck der Aussiedler: Kleidung, Geschirr, Bettwäsche, Dokumente, Werkzeug sowie religiöse Bücher, Musikinstrumente, sowjetische Auszeichnungen, Handarbeitserzeugnisse, Familienreliquien und Fotos.