Ausstellungen

„Zwischen Phantasie und Messbarem“, ab 20. August

Kupferarbeiten von Brigitte Wiesehahn-Ameling im Haus Arkenstede


In einer aufgeklärten, wissenschaftlich akribisch erforschten Welt, in der sich Natur- und Geisteswissenschaften erklären und messen lassen, findet sich scheinbar kein Platz für ungelöste Rätsel zwischen Himmel und Erde. Und doch bietet grade dieser nicht zu fassende Raum einen besonderen Stellenwert, mit dem sich die Künstlerin Brigitte Wiesehahn-Ameling seit Jahren künstlerisch auseinander setzt. So sind es insbesondere die Themen des Mythos Engel und der Beziehung der Natur und der Technik zu den Menschen, die Wiesehahn-Ameling aufgreift und in ihren Werken verarbeitet. Der Werkstoff Kupfer regt sie dabei besonders an, kam sie doch schon in ihrer Kindheit mit unterschiedlichen Gegenständen aus Kupfer wie Wasserkesseln, Schalen, Vasen oder Küchengeräten in Berührung. Im Laufe des künstlerischen Schaffensprozesses experimentierte Wiesehahn-Ameling dann mit unterschiedlichen Essenzen aus der Natur und Materialien zur Patina-Bildung, um dem Kupfer den charakteristischen Schimmer zu verleihen.