Ausstellungen

„Zwischen Phantasie und Messbarem“, vom 20. August bis 26. November

Kupferarbeiten von Brigitte Wiesehahn-Ameling im Haus Arkenstede


Am 21. und 22. August, von 11 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr demonstriert die Künstlerin Brigitte Wiesehahn-Ameling in ihrer Ausstellung das Arbeiten mit Kupfer.

Als kulturgeschichtlich orientiertes Haus widmet sich das Museumsdorf Cloppenburg mit der Ausstellung „Zwischen Phantasie und Messbarem“ wieder einmal der Gegenwartskunst, die sich von zeitgenössischen Erscheinungen der Technik, des Handwerks oder der Alltagskultur inspirieren lässt. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Osnabrücker Künstlerin und Fayence- und Kupfer-Designerin Brigitte Wiesehahn-Ameling in den Räumen der Arkenstede. Die Besucher erwarten dort teils großformatige Kupferarbeiten und Plastiken, die innerhalb der Ausstellung „Adel als kultureller Impulsgeber“ präsentiert werden und dazu einen spannungsreichen Kontrast bilden. In einer aufgeklärten Welt, in der natur- und geisteswissenschaftlich Phänomene messbar und zu erklären sind, setzt sich Brigitte Wiesehahn-Ameling künstlerisch mit ungelösten Rätseln zwischen Himmel und Erde auseinander. Es sind insbesondere die Themen des Mythos Engel und der Beziehung der Natur und der Technik zu den Menschen, die Wiesehahn-Ameling aufgreift und in ihren Werken verarbeitet. Ihre Werke zu diesen Thematiken nennt sie zum Beispiel „Gefesselter Engel“, „Salzwüste im Iran“ oder „Auge des Taifun“. Die Arbeit „Feder“ in der Bibliothek des Hauses Arkenstede verweist auf die besondere Bedeutung der Schreibkultur als Kulturleistung der Menschen. Besonders regt die Künstlerin der Werkstoff Kupfer an. Im Laufe des künstlerischen Schaffensprozesses experimentierte sie mit unterschiedlichen Materialien zur Patina-Bildung, um dem Kupfer den charakteristischen Schimmer zu verleihen.